Objektive: Teuer VS Günstig oder Welches soll ich nehmen
März 1, 2010 | Category: Allgemein, Ausrüstung, Objektive
Für einen Fotografen ist es so ziemlich die schwierigste Wahl die zu treffen ist. Es geht um die Wahl des Richtigen Objektives. Anfangs dachte ich: “Hauptsache Brennweitenbereich von ca 20-300mm abdecken”, den für mich Sinnvollen Brennweitenbereich.
Jetzt nach einigen Objektiven habe ich festgestellt, dass es noch einige andere Faktoren gibt als möglichst wenig Geld auszugeben. Denn wenn man dieses Hobby länger betreiben möchte, wechselt man zwar von Zeit zu Zeit die Kamera, aber die Objektive kann man weiter verwenden.
Ich möchte euch ein paar Tips und Seiten an die Hand geben, die euch eure Wahl erleichtern.
Zunächst einmal: Ein günstiges Objektiv ist nicht immer schlechter als ein teureres. Ich habe nun schon sehr häufig gelesen, dass das Canon 50mm f/1,8 sowohl für Anfänger als auch für Profis geeignet ist. Und dabei kostet es nur um die 100 Euro. Es lohnt sich immer zu vergleichen. Deshalb möchte ich euch zwei Seiten ans Herz legen. Die eine wäre Traumflieger.de und die andere wäre The-Digital-Picture.com
Zudem sind die Objektive vom Kamerahersteller nicht automatisch besser als die von Drittherstellern. Es kommt immerhin auf die Qualität des Glases, die Mechanik, der sich zwischen den Gläsern befindlichen Gase und des Gehäuses an und natürlich wie diese Komponenten zusammengebaut wurden und nicht um den Namen des Herstellers
Und auch dort gibt es Unterschiede. Ich spiele zum Beispiel im Moment mit dem Gedanken mir ein Makro zu zulegen. Das 60mm EF-S fiel für mich flach, da ich großteils Insekten fotografieren möchte. Und es soll eine hohe Auflösung für Portraits haben
Die Objektive von Sigma oder Tamron schieden für mich auch aus, weil sie einen Außenfokus haben. Das Objektiv wird also beim fokussieren größer und das könnte das Objekt verschrecken. Es blieben nur das Canon 100mm f/2,8 und das Canon 100mm f/2,8 L. Durch Traumflieger.de und die Crop Bilder von the-digital-picture.com konnte ich aus machen, dass das L-Objektiv ein wenig bessere Auflösung hat. Das ich aber im Moment nicht so viel Geld zur Verfügung habe wird es das “Normale” EF-Objektiv werden (wenn ich es denn kaufe
)
Man muss also auch darüber nachdenken, ob man sich es leisten kann wesentlich mehr Geld für ein wenig mehr Leistung auszugeben.
Vor allem aber sollte man sich im klaren sein, was man mit dem Objektiv machen will. Also will ich Tiere fotografieren, brauche ich ein Tele mit mindestens 200-300mm Brennweite. Will ich aber Porträts machen, dann sind feste Brennweiten zu empfehlen, da sie meist Lichtempfindlicher sind als Zoomobjektive und machen somit auch klarere Bilder. Für jeden Einsatzzweck gibt es mehr oder weniger geeignete Objektive. Wenn man sich nicht sicher ist, ist man aber immer mit einem Allrounder, der einen großen Brennweitenbereich abdeckt, gut beraten.
Eine Sache will ich euch zum Schluss noch mit auf den Weg geben. geht auch mal in den Laden und lasst euch das Objektiv raus geben. Meiner Meinung nach ist es wichtig das Objekt(iv) der Begierde auch mal in der Hand zu halten. Den Fokus und den Zoom zu drehen (am besten an einer Kamera), weil nicht jeder Drehring ist auch angenehm für einen. Es gibt schließlich verschieden große Hände
Und wenn ihr tatsächlich Videos drehen wollt, nehmt eines mit einem leisen Bildstabilisator
P.S. Der nächste Bericht handelt über ein bestimmtes Motiv bzw. die Bilder von jenem, also weniger Text
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